Interview mit Alain Nissim – International Fleet Director

Interview mit Alain Nissim – International Fleet Director Fermer
Europcar
1) Warum setzen Sie Elektrofahrzeuge von Renault in Ihrem Fuhrpark ein?

Die Entscheidung für Elektrofahrzeuge passt in die Umwelt-Charta unseres Unternehmens und ergänzt unser Leistungsangebot für ökologisch motivierte Kunden, das bislang nur Hybridfahrzeuge und Automobile mit geringem Kraftstoffverbrauch und niedrigen Abgasemissionen umfasst.
Hinzu kommt, dass Renault als erster Hersteller eine ganze Palette von vier Elektromodellen anbieten kann. Dies hat für uns mehrere Vorteile: Abgasfreie Fahrzeuge, die auch keine Geräuschemissionen erzeugen, und hinter denen ein solides Geschäftsmodell steht. Dies hat Europcar die Entscheidung zugunsten von Z.E.-Automobilen von Renault erleichtert.

2) Welche Vorteile hat unsere kommende Z.E.-Modellpalette für Sie und Ihre Kunden? 

Für Europcar ist es wichtig, eine innovative Mobilitätslösung mit technologischen Fahrzeugen anzubieten, die außerordentliche Laufruhe mit exzellenten Fahrleistungen verbinden. Wir bereiten mit Partnern aus der Touristikbranche ein umfassendes und attraktives Mobilitätsangebot vor, das unseren Kunden das Leben erleichtert. Mit dem kommenden Renault Z.E.-Angebot bietet Renault eine reichhaltige Auswahl, die die Erwartungen unserer Privat- und Geschäftskunden erfüllt – also mit dem Kangoo Rapid Z.E. ein Nutzfahrzeug und mit der kompakten Elektrolimousine Zoe einen Pkw.

3) Wie stellen Sie sich die Z.E.-Partnerschaft mit Renault vor ?

Wir kooperieren schon lange eng  mit Renault. Wir teilen dieselben Werte und Einstellung zu Umweltfragen. Die Z.E.-Partnerschaft ist ein weiterer Schritt zur Konsolidierung unserer besonderen Beziehungen mit Renault: es werden andere folgen. Schliesslich werden wir mit den Renault Z.E. unser Engagement zur Reduzierung unseres "CO2 Fussabdruck" verstärken.

4) Was sind die Schlüsselbereiche, um Elektrofahrzeuge erfolgreich im Flottengeschäft einzusetzen?

Da gibt es mehrere Anforderungen.

1. Infrastrukturen mit Ladestationen. Die muss flächendeckend gesichert sein. Nicht nur in unseren Filialen, sondern auch über das Straßennetz verteilt, an Supermärkten oder auf öffentlichen Parkplätzen. Bei Europcar bereiten wir z Zt. die Umrüstung unserer Stützpunkte vor..

2. Die Sichtbarkeit der Produkte. Wir meinen, dass der Vertrieb von Elektrofahrzeugen in hohen Stückzahlen in der Anfangsphase besonders über Mietwagen funktionieren könnte. Hier ist Europcar gut aufgestellt, da wir in Europa über ein dichtes Netz von 2.500 Stützpunkten verfügen.

3. Die Überzeugung der Benutzer. Es ist wichtig, dass sich die Öffentlichkeit und die Unternehmen mit Elektrofahrzeugen und der neuen Technologie anfreunden. Europcar wird dabei eine führende Rolle spielen. Wir werden die neuen Modelle gemeinsam mit unseren Kunden testen und dabei sicherstellen, dass dabei die Möglichkeiten dieser fortschrittlichen Antriebstechnik optimal genutzt werden.

4. Die Reichweite der Fahrzeuge. Hier müssen wir eine psychologische Hemmschwelle überwinden. Gleichzeitig sollten die Hersteller – allen voran Renault – ihr geballtes Know-how einsetzen, um die Autonomie der Elektrofahrzeugen zu verbessern und auch die Kosten für die Batterie zu senken.