Renault Z.E. blog

Archiv für ‘Transportlösungen der Zukunft’
Voriger artikel   Nächster Artikel
10.2.2012
Veröffentlicht vom

Renault plant 300 weitere Kangoo Z.E. für Hamburg

300 Kangoo Z.E. in Hamburg

Renault elektrisiert die Hansestadt: Bis Ende 2012 plant die französische Marke, 300 weitere Kangoo Z.E. in die Modellregion Hamburg zu liefern. Schon seit Mai 2011 sind in der Hansestadt 15 Kangoo Z.E. im Lieferverkehr im Einsatz. „Das erfreuliche Feedback unserer Pilotkunden zeigt uns, dass die Renault Elektrofahrzeuge nicht nur für umweltfreundliche, sondern auch für alltagstaugliche Mobilität stehen“, sagt Achim Schaible, Vorstandsvorsitzender der Renault Deutschland AG. Die Rückmeldung der ersten Nutzer ist so positiv, dass Renault das Engagement ausweitet. Die elektrisch angetriebenen City-Lieferwagen sollen an öffentliche und private Fuhrparkbetreiber übergeben werden.

Der Hamburger Senat hat derweil beschlossen, dass sich die bisherige Modellregion auch für die nächste Stufe bewerben wird – als „Schaufenster Elektromobilität“. Der Hintergrund des Schaufenster-Projektes: In den kommenden drei Jahren fördert der Bund in bis zu fünf ausgewählten Gebieten E-Mobilty-Projekte und testet dabei die Akzeptanz der Elektrofahrzeuge.

12.11.2011
Veröffentlicht vom

Tag 6: Die Lust am Laden

6 wie … 6 bis 8 Stunden für eine Standardladung zuhause

Fluence ZE

Auftanken im Schlaf – das bekommt nicht nur uns Menschen gut, es ist auch eine ideale Möglichkeit, die Zero Emission*-Modelle von Renault aufzuladen. Denn an der sogenannten Wallbox lassen sich die Batterien von Kangoo Z.E. und Fluence Z.E. in sechs bis acht Stunden vollständig aufladen. Bei der durchschnittlichen Fahrzeugnutzung in Mitteleuropa und Reichweiten von rund 170 Kilometern im Neuen Europäischen Fahrzyklus NEFZ müssen die Elektrofahrzeuge von Renault nur alle drei Tage (bzw. Nächte) an den Stecker.

Genauso bequem lässt sich ein Z.E. Modell während des Tages am Arbeitsplatz oder im Parkhaus laden. Schon heute gibt es in Europa 16.700 öffentliche Ladestationen, bis Ende 2012 werden rund 50.000 dieser Stromtankstellen zur Verfügung stehen. In nur zweieinhalb Stunden ist der Fahrzeug-Akku dort bis zu 80 Prozent aufgeladen. Sie möchten Ihr Z.E. Modell nur eine Stunde lang abstellen, etwa während des Shoppings? Schon das reicht, um Strom für rund 20 Kilometer Heimfahrt nachzuladen. Und selbst, wer keine passende Ladestation findet, bleibt mobil. Denn die Z.E. Modelle von Renault lassen sich bei Bedarf auch an praktisch jeder Haushaltssteckdose innerhalb von zehn bis zwölf Stunden aufladen.

In manchen Ländern steht die volle Ladung übrigens schon nach fünf Minuten zur Verfügung. Wie das? In Israel, Dänemark und Australien beginnt die Organisation Better Place mit dem Aufbau von Batteriewechselstationen. Vollautomatisch und ohne dass der Fahrer aussteigen muss, wird dort ein leerer Akku gegen einen voll geladenen getauscht – und weiter geht’s.

*emissionsfrei im Fahrbetrieb

14.10.2011
Veröffentlicht vom

Verbandspräsident Sigl sieht E-Mobilität vor dem Durchbruch

Sind Elektroautos heute schon echte Alternativen oder stehen sie noch jahrelang in ungreifbarer Ferne? Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbandes für eMobilität (BEM) hat dazu eine klare Meinung. Bei einem Rundgang auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) Ende September betonte er gegenüber einer Journalistengruppe in der „Halle der Elektromobilität“: „Was Sie hier sehen, ist keine Zukunftsmusik mehr. Möglich ist Elektromobilität schon jetzt.“

Der BEM-Präsident kämpft Seite an Seite mit fast 100 Mitgliedsunternehmen für mehr Elektroautos auf deutschen Straßen und fordert zukunftsgerichtetes Denken. In den VDI-Nachrichten rechnet er vor: 47 Millionen Pkw fahren auf deutschen Straßen, 12 Millionen davon sind Zweit- und Drittfahrzeuge. Rund 80 Prozent der Fahrten gehen über relativ kurze Distanzen zwischen 20 und 50 Kilometer. Und solche Reichweiten sind für aktuelle Elektrofahrzeuge überhaupt kein Problem. „Das ist ein riesiges Potenzial für E-Mobilität“, unterstreicht Kurt Sigl.

blog_141Gegenüber derselben Zeitung widerlegt er zudem das Vorurteil, Elektroautos seien schwerer als solche mit Verbrennungsmotor: „Setzen Sie doch mal dagegen, was Sie alles aus dem normalen Auto herausnehmen können“, erklärt der Verbandspräsident, der selbst aus dem Bereich der Fahrphysik kommt. „Das Getriebe, die Abgasanlage, den Rußpartikelfilter. Und der Motor ist um ein Zig-faches kleiner und leichter.“

Auswahl dürften Interessenten demnächst genug haben. Renault bringt ab November 2011 allein vier Elektromodelle auf den Markt. Den flotten Twizy hat sich Sigl für das Ende des Rundgangs aufgehoben. Er steigt ein, betrachtet die Armaturen und erklärt dann: „Den will meine Frau im nächsten Jahr fahren. Der ist schon bestellt“.

19.9.2011
Veröffentlicht vom

Frankfurt hat den Superstromer: Renault Fluence Z.E. begeistert das IAA-Publikum

fluence_ze_blauSein elegantes Blechkleid in der exklusiven Lackierung „Energie-Blau“ strahlt im Scheinwerferlicht, die Kameras der Fotografen feuern ein wahres Blitzlichtgewitter ab, der Star hat die Bühne betreten. Nein, es ist keine Studie, kein Conceptcar, keine Vision eines Elektrofahrzeugs von übermorgen, das die Blicke auf sich zieht. Denn bei Renault hat die Zukunft schon längst begonnen: Der rein elektrisch betriebene Renault Fluence Z.E. – der auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt in Halle 3.1. bewundert werden kann – steht schon in Kürze beim Händler!

Die weltweit erste serienmäßige Stufenhecklimousine mit reinem Elektroantrieb ist in Deutschland ab Anfang 2012 erhältlich. Sie vereint auf einer Länge von 4,75 Metern hohen Fahrkomfort und 100 prozentige Alltagstauglichkeit. Mit seinem 70 kW und 226 Nm starken Elektromotor ermöglicht der Renault Fluence Z.E. lokal emissionsfreies Fahren und sorgt mit dem leisen Antrieb für ein völlig neues Fahrgefühl.

Die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 22 kWh ermöglicht in Verbindung mit Leichtlaufreifen und Bremsenergie-Rückgewinnung eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern. Dank des so genannten Quickdrop-Systems* verfügt die Elektro-Limousine im Grunde sogar über eine unbegrenzte Reichweite: An speziellen Wechselstationen kann die komplette Batterie innerhalb von nur drei Minuten vollautomatisch ausgetauscht werden, ohne dass der Fahrer das Auto verlassen muss. Anschließend geht die Reise mit voll geladenem Akku weiter.

Per Standardladung an der Wallbox – die in jedem Haushalt installiert werden kann – sind die Akkus des Fluence Z.E. nach sechs bis acht Stunden voll aufgeladen.

100 Prozent elektrisch und 100 Prozent alltagstauglich: Der Renault Fluence Z.E. überzeugt mit seinem reichhaltigen Raumangebot, dem 317 Liter großen Kofferraum und maximalem Komfort. Zu der serienmäßigen Ausstattung der Elektro-Limousine zählen das integrierte Navigationssystem Carminat TomTom® Z.E. LIVE, Radio 4 x 15 W CD MP3 mit Bedienungssatellit am Lenkrad, eine Zweizonen-Klimaautomatik sowie der Licht- und Regensensor.

Bereits Anfang 2012 startet der Renault Fluence Z.E. in Deutschland durch. Mit einem Preis von 25.690 Euro inkl. 19% USt. rangiert er auf dem Niveau eines vergleichbaren Modells mit Verbrennungsmotor. Der Clou: Die Batterie muss nicht gekauft werden, sondern wird zum Preis von 82 Euro inkl. 19% USt. monatlich gemietet. Der Vorteil für den Fahrer: Er besitzt immer einen Akku auf aktuellem technischem Stand und muss sich auch um die Haltbarkeit keine Sorgen machen. Renault garantiert, dass die Energiespeicher stets 75 Prozent oder mehr ihrer ursprünglichen Lade-Kapazität aufweisen.

Der Star hat die IAA-Bühne betreten, Spot an für den Superstromer: In Frankfurt kann sich jeder Besucher schon jetzt von den Qualitäten des Renault Fluence Z.E. überzeugen. Überzeugen Sie sich doch einfach selbst. Noch bis zum 25. September in Halle 3.1. auf der IAA.

* zurzeit erst in Dänemark und Israel verfügbar

17.8.2011
Veröffentlicht vom

Online-Umfrage: E-Nutzer bewerten Fahrzeuge positiver

r100045h_nnNoch nicht jeder hat sich mit dem Thema E-Mobility auseinandergesetzt: Eine aktuelle Online-Befragung des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung sowie die Universität Zürich beschäftigte sich mit der Frage, wie groß der Wissensstand in der Bevölkerung zum Thema E-Mobiltiy ist. Ausgewertet wurden knapp 1.000 Fragebögen, sowohl von Nutzern und Kaufinteressenten als auch von Interessenten ohne Kaufabsicht sowie Nichtinteressenten.

Die Ergebnisse sind relativ eindeutig: Nutzer und Kenner von Elektro-Autos bewerten die Fahrzeuge positiver als diejenigen, denen Wissen und Erfahrung weitgehend fehlen. Zudem wird die Alltagstauglichkeit von Elektroautos sowie ihre Betriebskosten und Umweltauswirkungen von denen, die sich bisher weniger für diese Fahrzeuge interessiert haben, negativer eingeschätzt. Ebenso ist vielen nicht bekannt, dass Elektroautos durchaus bei Fahreigenschaften und -komfort punkten können.
Unter dem Strich: Wer sich mit der E-Mobility näher befasst, erkennt schnell die vielen Vorteile.

Voriger artikel   Nächster Artikel
Page 1 of 212»