Renault Z.E. blog

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13.5.2013
Veröffentlicht vom

Strom speichern in der Cloud


Cloud-Computing, das dezentrale Speichern von Daten auf Servern rund um die Welt, gehört in der Computerwelt inzwischen zum Standard. Jetzt wendet ein Konsortium aus den Bereichen Energie, IT- und Kommunikationstechnik dieses Prinzip auf die Energiewelt an.

Mit dem Forschungsprojekt „green2store“ entwickelt und erprobt Energieversorger EWE gemeinsam mit den Partnern EWE NETZ, Alcatel-Lucent, Süwag Energie, BTC und ABB sowie dem Informatik-Institut OFFIS, dem EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY und dem Institut elenia der TU Braunschweig in den nächsten vier Jahren eine sogenannte Energy Storage Cloud. Ziel ist es, dezentral verteilte Speicherkapazitäten unterschiedlichster Betreiber zusammenzufassen, zentral zu verwalten und schließlich verschiedenen Akteuren der Energiewirtschaft zur Verfügung zu stellen. Das Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von über neun Millionen Euro ist Teil des vom Bundesumweltministerium geförderten Leuchtturms „Batterien in Verteilnetzen“ der Förderinitiative Energiespeicher.

In einem überregionalen Feldtest verbindet das Konsortium 13 ausgewählte Batteriespeicher in Oldenburg, Frankfurt/Main und Stuttgart zu einem virtuellen Großspeicher und erprobt die Kombination verschiedener Betriebsstrategien unterschiedlicher Akteure in Bezug auf Kommunikation und Steuerung. Die gebündelte Nutzung soll eine wesentlich höhere Auslastung der Speicher ermöglichen. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie hier.

Quelle: Next Energy

8.4.2013
Veröffentlicht vom

Formel E plant Rennen mitten in London

Erst vor wenigen Monaten bestätigte der Automobil-Weltverband FIA offiziell, dass ab 2014 die Formel E-Weltmeisterschaft für 100% elektrisch angetriebene Rennwagen ausgetragen wird, da stehen die Bewerber um ein Rennen auch schon Schlange. Denn die neue „elektrische Formel 1“ wird nicht auf abgelegenen Strecken, sondern auf Kursen mitten durch die größten Metropolen der Welt antreten.

Anfang 2013 stellten die Organisatoren Rom als ersten europäischen Austragungsort der emissionsfreien Rennserie vor. Auch ein Rennen durch Rio de Janeiro gilt als sicher. Jetzt meldet mit London eine weitere Weltstadt Ambitionen an.

Bürgermeister Boris Johnson ist begeistert von der Möglichkeit, nach den Olympischen Spielen ein weiteres Riesenevent nach London zu holen: „Eine Weltmeisterschaft mit Null-Emissions-Rennwagen ist eine faszinierende Idee. Ich setze mich persönlich dafür ein, dass London bei der Geburt der Formel E dabei ist.“

Als weitere Kandidaten für einen emissionsfreien WM-Lauf gelten zurzeit Los Angeles, Miami, Peking, Putrajaya (Malaysia) und Buenos Aires.

Quelle: www.thegreencarwebsite.co.uk

1.3.2013
Veröffentlicht vom

Deutschland hat die meisten Ladesäulen – und die EU will noch sehr viel mehr

Nach Angaben der EU-Kommission weist Deutschland mit mehr als 2.000 Ladestationen die meisten Elektro-Tankstellen in Europa auf. Bis zum Jahr 2020 sollen es allein in Deutschland 150.000 Zapfstellen werden.

In Zukunft will Brüssel europaweit den Bau von Hunderttausenden Ladestationen forcieren. Die Initiative von EU-Verkehrskommissar Siim Kallas enthält zudem konkrete Vorgaben für jedes EU-Land für Tankstellen für Erdgas und Wasserstoff bis zum Jahr 2020. Damit will Kallas den Verkehr in Europa weniger abhängig vom Öl machen und den Umstieg auf klimafreundlichere Technologien erleichtern.

Quelle: Automobilwoche

13.2.2013
Veröffentlicht vom

Renault-Nissan Allianz treibt Brennstoffzellen-Entwicklung voran

Die Renault-Nissan Allianz zählt zu den Marktführern auf dem Gebiet der Elektromobilität. Mit den Z.E. Modellen von Renault und dem ebenfalls rein elektrischen Nissan Leaf bieten beide Marken bereits jetzt alltagstaugliche Elektrofahrzeuge in Serie an. Die Allianz setzt darüber hinaus auch auf die Weiterentwicklung des Brennstoffzellenantriebs und gründete hierzu eine strategische Kooperation mit der Daimler AG und der Ford Motor Company.

Die drei Unternehmen wollen gemeinsame Synergien nutzen, um die Entwicklungskosten zu reduzieren und bis 2017 das weltweit erste alltagstaugliche und bezahlbare Brennstoffzellen-Fahrzeug (FCEV) auf den Markt zu bringen. Alle drei Unternehmen investieren dabei zu gleichen Teilen in die gemeinsame Entwicklung eines einheitlichen Brennstoffzellen-Antriebs für Elektrofahrzeuge.

Zusammen verfügen die Renault-Nissan Allianz, Daimler und Ford über mehr als 60 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von und dem Umgang mit Brennstoffzellen. Die Ingenieure spulten insgesamt rund zehn Millionen Testkilometer mit diversen Prototypen ab. Renault präsentierte bereits 2008 mit dem Scénic ZEV H2 ein Konzeptfahrzeug mit Brennstoffzellen-Antrieb.

Bei der Brennstoffzelle handelt es sich um eine besonders umweltfreundliche Technologie: Aus der elektro-chemischen Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff entsteht elektrische Energie, die zum Antrieb des Fahrzeugs genutzt wird. Aus dem Auspuff strömt derweil reiner Wasserdampf. Vorteil: Ein Brennstoffzellenfahrzeug emittiert während der Fahrt keinerlei CO2 und kommt gänzlich ohne Benzin aus.

Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit wollen Renault Nissan, Daimler und Ford auch den Ausbau der nötigen Infrastruktur vorantreiben und hierzu gemeinsam mit der Politik sowie weiteren Industriepartnern die nötigen Weichen stellen.

Quelle: Renault Pressemitteilung

22.1.2013
Veröffentlicht vom

Elektromobilität ohne Grenzen

Welche EU-Förderprogramme für Elektrofahrzeuge gibt es? Welche Standards setzen sich durch? Diese und weitere spannende Fragen diskutieren die Teilnehmer der AGRION Konferenz am 24. Januar in Frankfurt am Main. Im Fokus der Veranstaltung stehen dabei unter anderem aktuelle Projekte sowie Fördermaßnahmen für die lokal emissionsfreie Mobilität speziell im innereuropäischen Raum.

Die Bundesregierung hat das Ziel ausgegeben, dass bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren sollen. Welche Maßnahmen können dazu beitragen, dieses Ergebnis zu erreichen? Und wie fördern unsere europäischen Nachbarn die Elektromobilität? Frankreich steuert beispielsweise beim Kauf eines emissionsfreien Fahrzeugs bis zu 7.000 Euro dazu. Das spiegelt sich in den Verkaufszahlen wider: Im ersten Halbjahr 2012 wurden in Frankreich etwa 37 Prozent mehr Elektrofahrzeuge verkauft als in Deutschland.

AGRION, der Veranstalter der Konferenz in Frankfurt, ist ein internationales Unternehmensnetzwerk für Energie, Cleantech und grüne Entwicklung. Im Rahmen branchenübergreifender Netzwerktreffen diskutieren Experten regelmäßig über aktuelle Chancen und Herausforderungen auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit.

Quelle: agrion

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