„E-Mobilität braucht Emotionalität!“ – FIA plant Rennserie
Sensationeller Plan des Automobil-Weltverbands FIA: Schon 2013 soll eine Rennserie mit Elektroautos starten. Das Fachmagazin Automobil Produktion (www.automobil-produktion.de) fragte Prof. Dr. Burkhard Göschel nach diesen Plänen. Der frühere Automobil-Topmanager erarbeitet als Leiter der ENECC (Electrical New Energy Championship Commission) im Auftrag der FIA die neue „Formula E“.
Innovativ soll nicht nur die Technologie sein: Die „Formula E“ soll stadtnah stattfinden, mit einem anderen Zuschauerkreis als bisher im Motorsport üblich. Und dadurch „vor allem auch jüngere Generationen ansprechen – zum Beispiel bei einem Snowboard-Event“, verrät Burkhard Göschel, denn „die Elektromobilität braucht eines: Emotionalität.“
Folgerichtig peilt die FIA puren Rennsport auf Top-Niveau an. „Es soll kein Zuverlässigkeits-Event werden, sondern wir streben Rundenzeiten oberhalb der Formel 3 an“, bestätigt Göschel. „In der Diskussion ist noch die Frage der Renndauer. Sie wird wegen der Speicherfähigkeit der Batterien wohl zwischen 15 und 20 Minuten liegen. Für einen Durchgang wohlgemerkt. Wir planen aber mit mehreren Durchgängen, also auch mit Zwischenladen der Fahrzeuge.“
Derzeit läuft die Ausschreibung für interessierte Hersteller, Einsatzteams und Rennstrecken – Göschel bestätigt, dass sich schon einige große Namen beworben haben. Bereits Ende 2013 soll ein erstes Demonstrations-Event steigen. „Und man wird – so ist das Vorhaben – 2014 in eine richtige Meisterschaft gehen“, unterstreicht Göschel.
An der Formel 1 will sich die „Formel E“ kaum orientieren. Sie spricht nicht bloß eine andere Zielgruppe an, sondern soll sich auch vom ganzen Drumherum klar unterscheiden. Die Rennserie wird zur Speerspitze der FIA-Strategie zur Sustainability – also Nachhaltigkeit – im Motorsport. Damit könnten auch die Rennwochenenden ein anderes, klimafreundliches Gesicht erhalten.
Wie so oft in der Automobil-Historie soll der Motorsport innovativen Technologien zum Durchbruch verhelfen. Im Mittelpunkt steht für Burkhard Göschel heute die Kapazität und Leistungsabgabe der Antriebsbatterien. „Da haben wir das Reglement absichtlich sehr offen gelassen. Um Leistungsthemen einen neuen Kick zu geben.“ Denn: „Wettbewerb fördert die Innovation. Ob das jetzt im industriellen Wettbewerb ist oder im Motorsport.“
Das komplette Interview, geführt von der Fachjournalistin Bettina Mayer, gibt es hier.
E-Auto-Förderung ohne Belastung des Staatshaushalts möglich
Noch stellt der im Vergleich zu Dieseln und Benzinern etwas höhere Anschaffungspreis für viele Elektroauto-Freunde ein Hindernis dar. Manche Hersteller denken deshalb darüber nach, den Akku aus dem Kaufpreis herauszunehmen und zu vermieten, so wie es Renault vorgemacht hat.
Vor allem aber fordern Automobilindustrie und viele Verbände in Deutschland längst einen Kaufzuschuss. Das wäre aus Umweltsicht zweifellos richtig – und auch für die Politik interessant. Denn ein steigender Anteil an Elektroautos kann mittelfristig helfen, die nationalen Klimaziele zu erreichen.
In Frankreich gibt der Staat für rein elektrisch angetriebene Autos bereits 5.000 Euro dazu. Doch in Zeiten leerer Kassen fällt es vielen Regierungen schwer, der sauberen Technologie so einen Anschub zu genehmigen. In Deutschland kommt hinzu, dass bislang kein einheimischer Hersteller ein elektrisches Serienmodell vorzuweisen hat …
Diesen Zwiespalt könnte jetzt eine Idee des Bundesverbands eMobilität (BEM e.V.) auflösen: Der BEM nimmt sich das extrem erfolgreiche Erneuerbare-Energien-Gesetz von 2004 zum Vorbild und schlägt eine Umlage vor. Jeder Nutzer einer „alten“ Technologie zahlt einen minimalen Aufpreis, um der zukunftsträchtigen neuen Technik aus den Startblöcken zu helfen.
So eine Umlage setzt den gesamtgesellschaftlichen Konsens voraus, dass eine nachhaltige CO2-neutrale Mobilität in Deutschland tatsächlich gewünscht ist, unterstreicht der BEM. Anders ausgedrückt: Der Klimaschutz und die Unabhängigkeit vom Erdöl sollten uns ein paar Euro wert sein.
Wuppertaler wünschen sich Elektroautos
Eine Stadt macht elektro-mobil: Wuppertal könnte sich rasch zu einem Zentrum für Elektromobilität entwickeln. Denn das Netzwerk „Wuppertalaktiv“ setzt sich in der größten Stadt des Bergischen Landes mit cleveren Ideen und großem Engagement für einen raschen Ausbau der Elektromobilität ein. Bereits jetzt sind in der 350.000 Einwohner-Metropole 25 Elektroautos unterwegs. Bis spätestens Anfang nächsten Jahres sollen weitere 100 Stromer hinzukommen. Die Idee zum Ausbau der E-Mobilität hatte Jörg Heynkes. Der Chef des Wuppertaler Veranstaltungs-Zentrums „Villa Media“ rannte mit seiner Vision beim Netzwerk „Wuppertalaktiv“ offene Türen ein.
Unter dem Motto „Wuppertal wird E-Mobil“ will der Verein mehr E-Autos auf die Straßen bringen – und darüber hinaus auch die nötige Infrastruktur schaffen, damit die mehr als 100 Elektroautos in naher Zukunft durch die Stadt stromern können. Den Initiatoren geht es dabei insbesondere um den Schutz der Umwelt. So gilt für die Wuppertaler Ladesäulen die Prämisse, dass sie ausschließlich „grünen“ Strom aus erneuerbaren Energien liefern dürfen.
Sowohl bei der Stadt Wuppertal als auch bei ortsansässigen Unternehmen ist der Rückhalt für die „elektrisierende“ Idee groß: Die Bergische Universität plant die Anschaffung eines Elektroautos sowie den Aufbau einer Ladestation. Zahlreiche Unternehmen und Organisationen schwenken ebenfalls auf Stromer um. Zu den weiteren Partnern von „Wuppertalaktiv“ zählen unter anderem die Energieagentur Wuppertal, die Stadt sowie Renault. Der französische Autohersteller hat mit dem cleveren City-Elektroflitzer Twizy, dem Fluence Z.E. sowie dem Kangoo Z.E. die idealen Fahrzeuge für „Wuppertal macht E-Mobil“ im Programm.
Übrigens: Am Dienstag, 22. Mai, präsentiert „Wuppertalaktiv“ im Parkhaus am Johannisberg alles rund um das Thema Elektromobilität. Los geht es um 19.30 Uhr auf Parkebene 7. Die ideale Gelegenheit für alle, die selbst auf Tuchfühlung mit den E-Fahrzeugen gehen wollen. Denn natürlich kann man die Stromer im Rahmen einer Probefahrt auch selbst testen.
Quelle: http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/unter-strom-100-neue-e-mobile-fuer-wuppertal-1.977722
Renault steht im Autoblogger-Rampenlicht
Renault gibt den Startschuss: Mit der umfangreichen Z.E. Modellpalette zählt die Marke beim Thema Elektromobilität bekanntermaßen zu den Pionieren. Als erster Autohersteller wurde Renault nun vom Blogger Auto Award 2012 für die neue Rubrik „Im Bloglight“ nominiert.
Mit der Aktion „Im Bloglight“ stellen die deutschen Autoblogger seit April 2012 jeden Monat einen Hersteller ins Rampenlicht der virtuellen Öffentlichkeit, der sich durch ein „besonderes Engagement, eine pfiffige Idee oder ein großartiges Produkt“ auszeichnet. Die zwölf teilnehmenden Blogger mussten nicht lange nachdenken, wem die Ehre der ersten Nominierung in dieser Rubrik gebührte: Mit seinen umweltfreundlichen und trendigen Zero Emission*-Elektrofahrzeugen ist Renault der erste Hersteller, der eine komplette Elektroauto-Modellpalette anbietet.

Das freut nicht nur die Umwelt, sondern findet auch in der deutschen Autoblogger-Szene großen Anklang. „Renault verdient unserer Meinung nach besondere Aufmerksamkeit für seine wohl umfangreichste Elektroauto-Modellpalette. (…) Eine Modellpalette an Elektroautos, die inzwischen so eine Vielseitigkeit bietet, ist durchaus eine besondere Erwähnung wert und daher hat es Renault verdient, diesen Monat ins Rampenlicht der deutschen Autoblogger gerückt zu werden“, konstatiert zum Beispiel passiondriving.de.
Einige Blogger durften bereits erste praktische Erfahrungen mit den neuen Z.E. Modellen von Renault sammeln – und zeigten sich von den lokal emissionsfreien* Stromern begeistert: „Mitten im Verkehr in Hamburg stellt sich der Fluence schnell als bequemes, schnelles und höchst modernes Auto dar. Das Drehmoment von 226 Newtonmeter zieht den Wagen durchgängig und sehr zügig nach vorn“, notiert etwa lifestyle-report.de nach einer ausgiebigen Testfahrt mit dem Fluence Z.E. durch die Hansestadt. Das abschließende Urteil: „Der Fluence Z.E. ist mehr als eine vollwertige Limousine. Der Viertürer bietet sehr gute Fahreigenschaften in Kombination mit Komfort, Raum und gefälligem Design.“
Dass die Elektrofahrzeuge von Renault für reichlich Fahrspaß sorgen, durfte auch „Auto-Diva“ Nicole Y. Männl er-fahren. Sie testete den Kangoo Z.E. und kam zu dem Urteil: „Es hat mir doch eine Menge Spaß gemacht, die Probefahrt mit dem Kangoo Z.E.“.
In dieses Loblied auf die Zero Emission*-Modelle von Renault stimmen auch andere deutsche Autoblogger ein – wie beispielsweise Thomas Gigold, der nach einer Testfahrt im neuen Renault Twizy auf box.gigold.de notierte: „Etwas Vergleichbares hat kein anderer Autohersteller im Programm. Das Auto ist ein Spaßmobil für die Generation, die Elektromobilität ausprobieren will, soll und muss. Für den Twizy gehört Renault Respekt gezollt.“
Und für Autoblogger David von SmartPit.de steht fest: „Meine Stimme hat Renault bekommen, da der Twizy für mich eines der innovativsten Fahrzeuge der letzten Monate ist. Renault hat Mut bewiesen, ein so revolutionäres Fahrzeug auf den Markt zu bringen, und sich so aus der 08/15-Masse hervorzuheben.“
Besonderen Anklang fand auch die Tatsache, dass Renault den Autobloggern die Gelegenheit gab, selbst auf Tuchfühlung mit den Z.E. Modellen zu gehen – etwa im Rahmen einer Testfahrt mit dem Renault Kangoo Z.E. und Fluence Z.E. in Portugal. Der direkte Austausch mit der Blogoshäre beeindruckte die „social media“-Experten nachhaltig – wie mein-auto-blog.de betont: „Zudem hat Renault für die Einführung des neuen Twizy eine extrem große Bandbreite an ,Bloggern‘ angesprochen und dadurch einen besonders offenen Dialog mit den ,Internet-Nerds‘ gefördert.“
Ein „besonderes Engagement, eine pfiffige Idee oder ein großartiges Produkt“ – Renault erfüllt alle Kriterien des Blogger Auto Award 2012 mit Bravour. „Und deshalb ist Renault der erste Hersteller, den die Autoblogger in der neuen monatlichen Reihe ,Hersteller des Monats‘ erwählt haben. Zu Recht!“, resümiert box.gigold.de.
Hier eine Auswahl der berichtenden Blogs:
http://mein-auto-blog.de/bloggers-spotlight-im-april-renault-16116/
http://passiondriving.de/?p=830
http://willsagen.de/?p=3519
http://www.lifestyle-report.de/neuvorstellungen/elektroautos/221-renault-fluence-ze
http://www.automobil-blog.de/2012/04/30/renault-im-bloglight/
http://www.rad-ab.com/2012/04/30/renault-hersteller-des-monats/
http://bycan.de/index.php/2012/04/30/im-spotlight-renault/
http://www.smartpit.de/im-bloglight-renault-hersteller-des-monats/
http://0511web.de/2012/04/30/rendezvous-mit-dem-kangoo-z-e/
http://www.greenmotorsblog.de/elektroautos/renault-im-bloglight-die-z-e-modelle-%E2%80%93-batterieelektrische-vorreiter-aus-frankreich/
http://box.gigold.de/allgemein/blogger-spotlight-renault-und-ich/
Sauberes Voting – stimmt ab für Zero Emission
Der Sieger erhält eine Holzkugel: Der Clean Tech Media Award ist eine Auszeichnung für innovative Produkte und Projekte, die Pionierarbeit in Sachen Umwelt- und Klimaschutz leisten. Mit seinen innovativen Z.E. (Zero Emission) Modellen ist Renault ein echter Pionier auf dem Gebiet der Elektromobilität – und als solcher für den Award nominiert. Denn die Marke mit der Rhombe im Kühlergrill ist der erste Automobilhersteller, der eine komplette Palette an lokal emissionsfreien Elektrofahrzeugen anbietet.
Dieser Preis wird am 7. September in Berlin bereits zum fünften Mal verliehen. Bei der Kür der Sieger haben Internetnutzer ein Mitspracherecht. Denn sie können ihre Favoriten für den Award per Online-Voting nominieren.
Und wie funktioniert die Kür der Award-Gewinner? In jeder der sechs Kategorien Energie, Kommunikation, Lebensstil, Luftfahrt, Mobilität und Nachwuchs wählt zunächst eine unabhängige Jury jeweils zwei Kandidaten aus. Zusätzlich bestimmten die User per Online-Abstimmung je ein drittes Projekt, das es ebenfalls in die Endrunde schafft.
Wer sich am Ende mit dem Clean Tech Media Award schmücken darf, bestimmt anschließend die Jury, die aus prominenten Botschaftern, Wirtschaftsvertretern und Wissenschaftlern besteht.
In der Kategorie „Mobilität“ bewerben sich zahlreiche Kandidaten aus dem Bereich Elektromobilität um den Titel. Die Z.E. Modelle von Renault präsentieren sich hierbei als besonders attraktive Wahl. Denn anders als manche Award-Kandidaten sind sie bereits Realität: Mit Fluence Z.E. und Twizy kann schon jetzt jeder zum Elektro-Pionier werden. Und das zu äußerst attraktiven Preisen!
Noch bis zum 18. Mai kann jeder Internetnutzer beim Online-Voting seine Stimme abgeben – und mit ein wenig Glück selbst zu den Gewinnern zählen. Denn unter allen Teilnehmern wird ein klimaneutrales Wochenende in Berlin verlost – natürlich inklusive Gala-Besuch und Auftritt auf dem in diesem Fall grünen Teppich.
Übrigens: Die Award-Gewinner dürfen sich über einen besonderen Preis freuen. Die Trophäe des Clean Tech Media Award wurde vom Künstler Peter Wagensonner gestaltet, der sich bewusst für ein betont schlichtes Design entschied. Die Holzkugel steht symbolisch für die Natur, die es zu schützen gilt.



